Armer Hund - reicher Mops

Warum an den Lieblingen der Deutschen nicht gespart wird.

Samstag, 01.08.2009 22:00 Uhr

zurück

Diesen Film käuflich erwerben

Süddeutsche Zeitung TV über Dienstleistungen am Haustier und das luxuriöse Leben einiger Vierbeiner.

Das Haustier ist des Deutschen liebstes Kind. Wenn manche Menschen ihren Vierbeiner mehr ausgeben als andere für ihre Kinder, dann stellt sich für viele die Frage nach den Grenzen der Tierliebe. Süddeutsche Zeitung TV begibt sich in die Welt der tierischen Dienstleistung - von Deutschlands bekanntestem Mops „Sir Henry“ bis zur 24-Stunden-Ambulanz nur für Tiere in München.


Sir Henry ist Deutschlands bekanntester Hund. Dazu hat ihn Societylady Uschi Ackermann, Lebensgefährtin des Feinkosthändlers Gerd Käfer, ganz bewusst gemacht. Kaum eine Woche in der sie und Sir Henry nicht irgendwo in den Medien auftauchen, denn sie stellt ihr komplettes Privatleben in den Dienst der possierlichen Vierbeiner. So tritt sie auch gegen die Überzüchtung von Möpsen ein. Gemeinsam mit Gerd Käfer lässt sie nun sogar Gummibärchen mit Sir Henrys Gesicht herstellen – exklusiv für den Feinkosthandel.


Wer immer in München schnell Hilfe für sein erkranktes oder verunglücktes Tier braucht, ruft die Tierambulanz: 24 Stunden Bereitschaft, ein voll ausgerüsteter, signalorangener Rettungswagen – der allerdings nicht mit Blaulicht fahren darf, so weit geht die Tierliebe von Seiten der Genehmigungsbehörden dann doch nicht. Eines der Rettungsteams sind die nicht miteinander verwandten Mario Beck und Wieland Beck. Nichts kann sie aus der Ruhe bringen: Quer sitzende Apportierstöcke, Unfallopfer, Exoten, kratzbürstige Katzen oder panische Tierbesitzer – alles kein Problem für die Routiniers der Notfall-Veterinärmedizin.


Das Canis Ressort ist das erste Luxushotel für Hunde. Die Betreiber wollen sich ganz bewusst von herkömmlichen Tierpensionen unterscheiden – nicht nur mit dem Preis von 80 Euro pro Nacht. Sondern auch mit einem Wellnessraum für Hunde, Dogsittern, Köchen und Lodges aus hochwertigen Materialien. Eine dazu passende Dienstleistung bringen Simone L. und Childrik L., sie frisieren in München-Bogenhausen die Hunde der Schönen und Reichen – und zwar von Hand, nicht mit der Maschine.

Zurück