dctp-Nachtclub: Und tschüss!

Die lange Nacht der unglaublichen Urlaubsreisen.

Freitag, 11.09.2009 00:00 Uhr

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Süddeutsche Zeitung TV über das Konzept Kreuzfahrt, den Mythos Mallorca und Dubai, den Staat, in dem die Zukunft täglich neu beginnt.

Urlaub – die schönste Zeit des Jahres. In Zeiten der Finanzkrise sitzt das Geld zwar nicht mehr ganz so locker, dennoch streben die Deutschen den Weltmeistertitel im Reisen auch in diesem Jahr wieder an. Doch wohin? Alles ist möglich! Von der Baleareninsel über den Traum von 1001 Nacht bis hin zur klassischen Kreuzfahrt.

Egal wie teuer, egal welche Tour – Kreuzfahrten liegen gut im Wind. Über eine halbe Million Deutsche machen jährlich Urlaub an Bord eines Traumschiffes. Seereisen boomen bei Studenten wie bei Millionären. Süddeutsche Zeitung TV hat zwei Kreuzfahrten begleitet, die unterschiedlicher kaum sein können. Zum einen die MS Deutschland, ein traditioneller Luxusliner auf großer Fahrt im baltischen Meer, zum anderen ein Clubschiff der Aida-Flotte beim Inselhopping im Mittelmeer.

Auf dem Festland ist Spanien das Urlaubsland der Deutschen und Mallorca unsere Insel. Eine Zeit lang schien es, als hätten alle Mallorca satt: Prominente, Medien, selbst die sonst so treuen Kegelclubs fuhren zur Abwechslung mal in die Türkei oder an die bulgarische Goldküste. Die Einheimischen taten das ihrige, spekulierten über Quoten im Tourismus, und Sondersteuern. Der Mythos Mallorca verblasste. Doch wer sich heute auf der Insel umsieht, stellt fest, dass neben der Prominenz aus aller Welt, die Insel immer noch voller Deutscher ist, dass die Zahl der Residenten und Golf-Urlauber zugenommen hat – und auch die Ballermänner immer noch da sind.

Ein ganz anderes Segment bedient das Emirat Dubai – Luxus pur, egal wohin man schaut.
Aus dem kleinen Fischerdorf am persischen Golf wurde in den 60er Jahren die Boomtown der Ölindustrie, seit den 90er Jahren die Metropole der internationalen Shopper, Hotelurlauber und sonstigen Jetsettern. Geschäfte und auch Urlaub macht hier nur, wem es an einem ganz bestimmt nicht mangelt: Geld.

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