Millionen fürs Wohnen

Luxus Leben in deutschen Städten

Samstag, 01.10.2011, 22:05 Uhr, Länge: 96 Min.

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Zurück in die Stadt! Statt dem Häuschen im Grünen boomt die Innenstadtlage der deutschen Metropolen. Makler in München, Hamburg oder Köln könnten das Doppelte an Wohnungen vermitteln – wären sie denn verfügbar.
Prominente, Experten und Bewohner wie Enie van de Meiklokjes, die eine eigene Architektursendung moderiert, Luxusmakler Björn Dahler, die Galeristen und Sammler Horst Bauer und Jürgen Weiss, Architectural Digest Chefredakteur Oliver Jahn sowie Urbanistik-Forscher Robert Sander kommentieren und kritisieren die Wohntrends und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen.
Enie van de Meiklokjes wohnt heute in Berlin „Ich bin 15 mal umgezogen, habe in jeder Art von Behausung gelebt, auf dem Land und in der Stadt.“, so die 37-Jährige.

Für exklusive Objekte in der City ist kaum ein Preis zu hoch: In einem ehemaligen Heizkraftwerk in der Münchener Innenstadt entstehen Luxuswohnungen – zu Quadratmeterpreisen von 20.000 Euro. Für ihren Traum vom unverbaubaren Blick über die bayerische Metropole zahlen Dietmar H. und sein Partner Josef S. 5 Millionen Euro.

Um innerstädtisch Wohnraum zu schaffen, sind Projektentwickler und Immobilienvermarkter erfindungsreich. In Frankfurt wurden gerade die Sanierungen eines Altenstiftes abgeschlossen. Im nun als „The Allure“- die Verlockung, benannten Gebäude gibt es einzigartige Wohnungen, zum Beispiel in der ehemaligen Kapelle. Das bestbezahlte Männermodel der Welt, Marcus Schenkenberg ist auf der Suche nach einer Basis in Deutschland: „Ich denke, Immobilien sind eine gute Investition, da kann man nicht viel falsch machen.“
Für die Maklerin ein Besichtigungstermin, der perfekt laufen muss – schließlich geht es um rund 1,5 Millionen Euro und die Aussicht auf einen prominenten Bewohner des Prestigeobjekts.

In Köln ist mit der Erschließung des Rheinauhafens gleich ein ganzes neues Stadtviertel in bester Innenstadtlage direkt am Rhein entstanden. In einen der drei alles überragenden „Kranhäuser“ ist Roswitha S., mit Mann und Hund eingezogen. Vom großen Haus nebst Gartenarbeit hat das Unternehmerehepaar nach Auszug der Kinder genug und entscheidet sich für ein Luxusappartement im 13. Stock. Noch ist der neue Rheinauhafen eine Retortenstadt, es gibt Startschwierigkeiten; die Gastronomie wechselt häufig, manche Anwohner genießen zwar den Blick auf den Fluß – Lärm und Dieselgestank der Lastkräne stören aber deren Wohnvergnügen im Designerbau.

Ein ganz neues Wohnkonzept will die Firma Carloft in Großstädten populär machen: Das eigene Auto kommt per Aufzug direkt mit zur Wohnung. So steht der PKW auch in der Innenstadt im 5. Stock direkt auf dem Balkon-Parkplatz. Vorteile: keine Sucherei nach einem Parkplatz, es müssen keine Tiefgaragen gebaut werden. Kurze Wege, nach dem Einkauf: „nächster Halt Kühlschrank“. Und garantierte Sicherheit für den Bewohner und sein „liebstes Stück“.

Eine schöne Aussicht mag Luxus sein – doch es gibt einen bezahlbaren Geheimtipp in Berlin. Familie O. wohnt über der Hochhaussiedlung  „Märkisches Viertel“ in einem dreistöckigen Penthouse – mit traumhafter Terrasse. Und das alles für knapp 800 Euro Warmmiete.

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