Süddeutsche Zeitung – Das TV-Magazin

Folge 25

Dienstag, 16.03.2010, 21:10 Uhr

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Die durch das Feuer gehen. Im Einsatz mit der Berufsfeuerwehr.

102 Berufsfeuerwehren gibt es derzeit in Deutschland. Der Ausdruck „schnell wie die Feuerwehr“ kommt nicht von ungefähr: In weniger als zehn Minuten nach einem Notruf sind die roten Retter vor Ort, um Brände zu löschen, Unfallopfer zu befreien, Überschwemmungen einzudämmen – und – dem Klischee zum Trotz – Katzen aus Bäumen zu holen. Schrillt der Alarm durch den Lautsprecher müssen die Männer von Münchens Wache 5 sekundenschnell reagieren und zu 100 Prozent belastbar sein – auch mitten in der Nacht. An Silvester folgt auf das erste Feuerwerk schnell der erste Notruf – eine verirrte Rakete löst im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses einen Großbrand aus.

5 Sterne und Meer. Hinter den Kulissen eines Traumhotels an der Ostsee.

Die Yachthafenresidenz „Hohe Düne“ in Warnemünde ist ein Hotel der Extraklasse. Das im September 2005 eröffnete Edelhotel bietet seinen Gästen Luxus zu Land und zu Wasser. Direkt an der Promenade erwartet die Bootseigner aus aller Welt die erste 5-Sterne-Marina Deutschlands mit 750 Liegeplätzen. Hinter dem perfekten Service im Hotel und Hafen stehen Zimmermädchen, Köche und Hafenmeister. Und „perfekt“ heißt: kein Stäubchen im Zimmer, frische und beste Zutaten, jederzeit ein offenes Ohr für die Nöte der edlen Skipper.

 

Manege frei. Mit einer Zirkus-Dynastie auf großer Fahrt.

Vorhang auf zum Saisonbeginn: Der Zirkus Probst ist unterwegs. Tausende Kilometer Fahrt, 83 Städte, 457 Vorstellungen in neun Monaten. Zirkus ist die Illusion der Leichtigkeit, aber hinter den Kulissen eine der härtesten Branchen im Showgeschäft. Rudolf Probst, der „Alte“, ist  seit 55 Jahren beim Zirkus. Er hat alles gesehen, weiß alles besser, erzählt das auch jedem. Sein Sohn Rüdiger ist Dompteur, bändigt Raubkatzen und Bären.
Am Tag der Generalprobe die Katastrophe: Rüdiger will mit den Tigern üben. Die Weibchen sind paarungsbereit und dürfen auf gar keinen Fall miteinander in die Manege. Zu groß ist die Gefahr, dass sie sich gegenseitig oder Rüdiger anfallen. Doch ein Pfleger hat es nicht verstanden und öffnet ein falsches Gitter, die Weibchen kommen zusammen ins Zelt. Kleines Ungeschick, verheerende Wirkung: Rüdiger ist in Lebensgefahr.

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