Süddeutsche Zeitung – Das TV-Magazin

Folge 26

Montag, 22.03.2010, 19:05 Uhr

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München, gebucht für 1001 Nacht. Arabische Touristen entdecken Bayern.

München, die Stadt mit Herz und Abaja: Wo vor Jahren noch Japaner dominierten und Amerikaner lautstark nach dem „Hofbräuhaus“ suchten, flanieren immer mehr Menschen aus dem nahen und mittleren Osten: die Frauen in den traditionellen Abajas verhüllt bis auf die Augen. Seit den Terror-Anschlägen in Amerika und Europa geben Araber ihr Geld lieber in München als in London oder New York aus. Bayern beherbergt inzwischen jährlich rund 70.000 Gäste aus Riad, Dubai oder Kuwait – und die Tourismusbranche stellt sich auf islamische Gepflogenheiten ein.

Kampf gegen die Kälte. Mit dem Hundeschlitten durch Nordschweden.

350 Kilometer durch schwedisches Eis und Schnee, 100 Kilometer nördlich des Polarkreises – vorangetrieben von der Muskelkraft von Schlittenhunden. Eine schwedische Firma für Winterbekleidung veranstaltet jährlich ein Polar-Rennen für Amateure aus ganz Europa. Bei zehn Grad minus schlagen sich acht Teams durch eine der letzten weißen Wildnisse Europas. Die Route des Rennens führt Ingenieure, Marketing-Manager, EDV-Berater, Hausfrauen und Sekretärinnen mit den Schlitten in eine unwirtliche Gegend ohne Schutz vor Wind und Wetter.  Völlig auf sich gestellt, müssen die Abenteurer biwakieren und sich und die Hunde versorgen – und gehen dabei nicht selten an die Grenzen von Mensch und Tier.

 

Klau Dich schlau. Wie Testdiebe Sicherheitslücken aufdecken.

Batterien, Rasierklingen, Zigaretten, Kondome, Lippenstifte – kleine und relativ teure Dinge sind die Lieblinsprodukte deutscher Ladendiebe. Rund eine halbe Million Ladendiebstähle pro Jahr registriert der Einzelhandel, die Zahl ungeahndeter Delikte wird auf ein Vielfaches geschätzt. Alfred F. will Ladenbesitzer vor Langfingern schützen – indem er sie beklaut. Er ist Testdieb und bestielt seine Auftraggeber ganz legal, um Sicherheitslücken in Geschäften aufzudecken. Echte Diebe dagegen stellt City-Detektiv Rainer R. beinahe täglich. Im Auftrag von Einzelhändlern durchstreifen er und seine Kollegen die Fußgängerzonen von Mainz und Wiesbaden, immer auf der Jagd nach verdächtigen Personen.

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