Süddeutsche Zeitung – Das TV-Magazin

Folge 30

Montag, 26.04.2010, 19:05 Uhr

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Pferdestärken unterm Hammer. Autoauktionen der Extraklasse.

„Leggenda e Passione“: Legende und Leidenschaft, unter diesem Motto versteigert Ferrari 30 rote Flitzer, von den ersten Rennwägen aus dem Jahre 1947 bis zu den modernen Straßenautos. Zu den Highlights aus dem Katalog zählen ein Ferrari 330 GTC, Baujahr 1968 und Michael Schumachers Formel-1-Rennwagen von 1997. Alle vom Werk geprüft und zertifiziert. Das steigert nicht nur den Wert, sondern auch das Interesse möglicher Käufer, die in Scharen von Argentinien bis Australien nach Italien pilgern. Auch Dr. Wolf Z. aus München ist angereist. Er besitzt bereits mehrere Oldtimer und hat es auf etwas ganz Bestimmtes abgesehen: einen 1967er Ferrari GTB, Startpreis 400.000  Euro.

Retter mit Herz. Im Einsatz mit der Tierrettung.

Die Millionenstadt München hat ein Herz für Tiere: Mit der bundesweit ersten Ambulanz, in der nur Veterinäre am Steuer sitzen, nimmt München eine Vorreiterrolle ein. Die Helfer sind 24 Stunden im Einsatz, egal ob an Wochenenden oder Feiertagen. Finanziert werden die beiden Autos und die sieben Tierärzte durch Spenden und Behandlungskosten. Ihr Nachteil gegenüber der „normalen“ Ambulanz: Sie dürfen nicht mit Blaulicht fahren. Dramatisch wird es für die Tierärzte, als sie mit einer lebensgefährlich verletzten Katze im Berufsverkehr hängen bleiben. Jetzt zählt jede Sekunde.

 

Kauf mich. Tricks und Trends der Konsumforschung.

Die Hirnforschung belegt: Nicht die Vernunft sondern Emotionen steuern menschliches Verhalten. Übertragen auf unsere Konsumgewohnheiten, bedeutet das: Kaufentscheidungen werden rein emotional vor dem Supermarktregal getroffen – Einkaufsliste hin oder her. Der technische Fortschritt sollte den Käufer vorhersehbar machen, Stichwort: Gläserner Kunde. So wird beispielsweise mit Hilfe der Kernspintomografie untersucht, wie der Konsument auf die Reize eines Produkts reagiert, um die optimale Gestaltung zu erzielen. Mit modernsten Eye-Tracking-Verfahren platziert man hochpreisige Ware direkt im Sichtfeld der Käufer, und der Future Store nimmt dem Kunden sogar das Denken ab.

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